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Aufladung - Wirkung




Wie geht man mit den enormen möglichen Drücken durch Aufladung um? Hier die modernere Ausführung eines Benzinmotors aus dem VW-Konzern oben gegen seinen Vorgänger unten. Vorläufige Antwort: Man erzeugt hohe Drücke bei so geringer Drehzahl wie irgend möglich, tut aber danach alles, um diese irgendwie in den Griff zu bekommen. Erste Auswirkung: Man nimmt die geometrische Verdichtung zurück.

Aus den Angaben oben in den Zeilen 4 und 5 kann man schon fast das komplette Diagramm zeichnen. Man trägt das gleichbleibende Drehmoment von 380 Nm von 1.800 bis 5.500/min ein und dazu die Leistung, berechnet nach der Formel:

M · n
P = 
9.550

1.800/min   72 kW
2.500/min   100 kW
3.000/min   120 kW
3.500/min   140 kW
4.000/min   160 kW
4.500/min   180 kW
5.000/min   200 kW
5.500/min   220 kW*

P · 9.550
M = 
n

5.500/min   383 Nm*
5.850/min   361 Nm
6.200/min   340 Nm

*Wenn die Drehzahlbereiche des höchsten Drehmoments und der höchsten Leistung ohne Unterbrechung ineinander übergehen, muss der obere Wert der höchsten Leistung und der untere Wert dem höchsten Drehmoment in etwa entsprechen.

Bei gleichbleibender Drehmomentkurve steigt die Leistungskurve linear.
Bei gleichbleibender Leistungskurve fällt die Drehmomentkurve linear ab.

Entscheidend ist die rechtzeitige Abregelung als Schutz vor den hohen auf der vorigen Seite berechneten Drücken. Und wozu macht man das? Man will mehr Leistung und noch mehr Drehmoment aus dem Motor herausholen, letzteres viel hilfreicher im normalen Straßenverkehr. Und das bei möglichst sinkendem oder zumindest gleichbleibendem CO2-Ausstoß.




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