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  Lambdasonde 2 - Fingersonde




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Aufgabe

Solange es um die exakte Einhaltung eines bestimmten Lambdawertes geht und nicht um dessen Messung, ist die Zweipunkt-Fingersonde im Einsatz. Im Kfz-Bereich war sie die erste, anfangs noch unbeheizt. Obwohl sie prinzipiell auch für andere Lambdawerte hergestellt werden kann, ist sie hier nur für die Einhaltung von Lambda = 1 (stöchiometrisches Gemisch) zuständig.

Funktion

Hauptsächlich besteht die Lambdasonde aus einem gasundurchlässigen Keramikkörper aus Zirkondioxid (braun - linker Teil), auf die von innen und außen eine elektrisch leitende, gasdurchlässige Platinschicht (rot) aufgedampft ist. Eine ist über die Außenhaut mit Masse und die andere über eine hitzebeständige Leitung mit dem Steuergerät verbunden. Die Außenseite des Keramikkörpers ist dem Abgas (grau) zugewandt und wird von diesem umspült, während die Innenseite Verbindung zur Umgebungsluft hat (hellblau). Zum Schutz vor Stoßbelastung, zu raschen Temperaturänderungen und Verbrennungsrückständen gibt es im Abgasrohr noch eine Metallabdeckung mit besonders geformten Öffnungen für das Abgas.

Im Betrieb entsteht ab 280 - 300°C zwischen der inneren und äußeren Platinschicht ein Unterschied im Sauerstoffgehalt zwischen Abgas und Außenluft. Die Keramik ist zwar durchlässig für Sauerstoff, aber nicht für deren Elektronen. So entsteht die Lambdasondenspannung. Sie wird umso größer, je fetter das Gemisch ist, je weniger Sauerstoff im Abgas ist.

Um auch bei größerer Entfernung vom Motor möglichst rasch die Arbeitstemperatur zu erreichen, sind die meisten Lambdasonden beheizt (dunkelrot) und haben deshalb auch zwei zusätzliche Anschlüsse. Die Heizung ist in Ordnung, wenn das Ohmmeter für die Heizung im abgeklemmten Zustand bei 20°C etwa 2 - 15 Ohm angibt. Die Heizung sollte man bei Fehlermeldungen bezüglich Lambdasonde grundsätzlich unter die Lupe nehmen. Fällt deren Sicherung auffällig oft aus, ist nachzuschauen, was sonst noch über die Sicherung angeklemmt ist. 01/14

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