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Lichttechnik



Ursprünglich gab es nur den Parabol- oder Parabelreflektor. Mit dem Ersatz der Streuscheibe kam der Stufen- oder Freiformreflektor hinzu und durch Hinzufügung einer Linse der Ellipsoid. Wenn heutige Rückleuchten nicht direkt mit LED-Technik ausgerüstet sind, kommt die eher parzellierte Wahrnehmung nicht von vielen kleinen Leuchtquellen, sondern wird durch die Formgebung des jeweiligen Reflektors erzeugt.

Es geht aber auch vollständig ohne Reflektion, die bekanntlich Licht in fast voller Stärke zurückwirft. Nehmen wir statt eines Reflektors ein lichtdurchlässiges Prisma, erhalten wir je nach Einfallwinkel einen Anteil reflektierten und gebrochenen Lichts. Näheres dazu wird auch auf der Seite über das Licht erklärt. So kann eine Rückleuchte bei sehr geringer Tiefe auch ohne Reflektor auskommen.

Verspiegelte Prismen als Teil-Reflektoren sind ebenfalls möglich. Jetzt muss man sich die Prismen nicht so groß wie bei früheren Schulversuchen zum Thema Optik vorstellen. Da reichen in die Abschlussscheibe eingebrachte Mini-Optiken mit Prismen-Größen im Bereich unter einem Millimeter. 'Streuoptik' nennt man das, was uns manchmal über die Brillanz einer funkelnd leuchtenden Heckleuchte staunen lässt.

Die Linien, die in der Form einzelner Punkte oder eines kompletten Leuchtbands ganze Scheinwerfer-Kombinationen durchziehen, weichen längst von geraden Linien ab, kennzeichnen nicht nur Fabrikate, sondern auch einzelne Modellreihen. Seit der Einführung des Tagfahrlichts hat diese Mode begonnen und bereitet eigentlich nur noch beim Einschalten des Hauptlichts Schwierigkeiten, die Botschaft in die Welt zu tragen.

Dabei haben wir noch gar nicht über Form, Farbe und Intensität gesprochen. Schon früher waren die einzelnen Funktionen einer Rückleuchte entweder nebeneinander oder konzentrisch aufgebaut. Da bildete die gelb-orange Blinkleuchte den Kern, und der Rest war um diesen herum angeordnet. Heutzutage ist eine solche Trennung quasi aufgehoben.

Die Fläche für eine bestimmte Funktion kann entweder gleichmäßig oder am Rand stärker betont sein. Für deren Größe und Form gibt es kaum Beschränkungen. Im Inneren sind sogar noch andere Funktionen möglich. Durch unterschiedliche Leuchtintensität innerhalb einer Fläche kann diese sogar räumlich wirken.

Farbe wurde früher dem normalen Licht der Glühbirne ausschließlich durch die Abschlussscheibe mitgegeben. Es kann das Leuchtmittel gefärbt und die Abschlussscheibe klar sein. Oder beide gestalten zusammen die Farbe. Da ist dann auch die Farbe einer Rücklichteinheit im unbeleuchteten Zustand wichtig. Und ist diese nicht weiß, dann sollte sie vielleicht nur zwei statt drei Farben haben, als nicht Rot, Orange und Weiß wie üblich. Der Designer hat inzwischen das letzte Wort. 07/12


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