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  LED-Scheinwerfer



Schon seit Jahrzehnten kennt man die Leuchtdiode. Man hat auch erlebt, wie sie sich ins Auto eingeschlichen hat, beispielsweise in den VW Golf der ersten Generation. Und weil die Herstellung von Licht Emittierenden Dioden bestimmter Farbe zu schwierig und damit zu teuer war, wurde sogar die amtlich-blaue Farbe der Fernlichtkontrolle geändert. Aber dass man der LED jemals zutraute, eine Fahrbahn zu beleuchten?

Hellhörig ist man schon, seit die Fahrrad-Rücklichter wegen des geringen Stromverbrauchs auf LEDs umgestellt sind, um auch im Stand noch nachleuchten zu können. Sicherlich nimmt man auch noch jede Menge leuchtende Verzierungen z.B. im Lkw zur Weihnachtszeit wahr. Der erste Prototyp mit vollständig LED-bestückten Scheinwerfern ist die Konzeptstudie Pikes Peak Quattro, dem Vorläufer des Audi Q7.

Man muss sich erst an diese neuartigen Scheinwerfer gewöhnen, strahlt ihr Licht nicht aus mehr als ein, zwei oder drei Hochleistungs-Leuchtdioden, die natürlich den Designern wesentlich mehr Gestaltungsspielraum als bisher geben. Nicht erst seit diese Entwicklung sich abzeichnet, rücken Designer und für die Lichttechnik verantwortliche Ingenieure noch näher zusammen. Es geht wohl nicht mehr nur um die "Augen" des Autos, sondern auch um die Augenbrauen und demnächst vielleicht noch um die Lidschatten?

Punktförmige, kleine Lichtquellen, das muss einen Designer elektrisieren. Er muss nicht mehr diesen vergleichsweise riesigen Reflektor unterbringen. Die Lichtquelle lässt sich besser in eine Gesamtkonzeption des Vorderwagens einordnen. Längst vorbei die Zeit, als man sich noch mit Klappscheinwerfern behelfen musste, um z.B. wenigstens am Tag einen günstigen Luftwiderstand zu erreichen.

Jetzt kann man sogar bei Tageslicht die zusätzlichen Möglichkeiten der Beleuchtung nutzen. Das Tagfahrlicht ist auf dem Weg, markenspezifische Formen anzunehmen. Man weiß also schon von fern, ob einem ein BMW oder ein Audi entgegenkommt. Auch nachts scheint das Tagfahrlicht durch, damit man auch dann mit Markenbewusstsein durch die Gegend fahren kann. Dieses Licht ist vermutlich von Marketing-Experten erfunden worden.

Demnächst sollen auch noch die Modelle unterschieden werden können. Dann können Familien ihre Kindern zumindest auf Landstraßen mit Modell-Quiz wachhalten. Da es hier um Scheinwerfer geht, lassen wir jetzt die noch viel ausgeklügelteren Möglichkeiten hinten außen vor. Verrückterweise bilden sich manche Hersteller schon etwas darauf ein, wenn sie die Dinger ringförmig anordnen. Widmen wir uns dem geringeren Energieverbrauch, der den LEDs eine glänzende Zukunft verheißt.

Bisher unterscheiden sich LED- und Xenon-Scheinwerfer noch nicht sonderlich in der Energieausbeute. Sie blicken gemeinsam auf das Halogenlicht mit dem bis zu vierfachen Verbrauch herab. Aber für die Zukunft verspricht man sich von der LED-Technik noch einmal eine Halbierung, die sie dann auch deutlich von Xenon trennen würde. Hoffentlich ist diese Entwicklung auch im Preissegment zu spüren. Im Moment kann man nur beobachten, dass z.B. LED-Heckleuchten bei VW im nicht auflösbaren Bundle mit Nebelscheinwerfern doch immerhin 500 Euro Aufpreis kosten.

Interessieren Sie die Aufpreise für die schon existierenden LED-Scheinwerfer? Leider existieren diese nur in der Oberklasse. Beim R8 sind das 3600 Euro, beim A8 immerhin noch die Hälfte. Das sind jetzt nur Hinweise für eine eventuelle Verfügbarkeit in unteren Klassen, sieht aber nicht nach einer preiswerteren als die Xenon-Lösung aus. Dadurch bleibt LED-Licht ein Extra und kann seine Wirkung auf das Design nicht voll entfalten, denn es muss Rücksicht auf die kostengünstigere Ausführung mit Xenon oder gar Halogenlicht genommen werden.

Und während Audi stolz auf die firmeneigene Vergangenheit mit LED-Scheinwerfern ist, wähnt sich BMW schon einen Schritt weiter. Hier will man bis 2014 das Laserlicht anbieten. Es soll mit seinem noch geringeren Energieverbrauch zur elektrisch angetriebenen i-Generation passen und mit seinem punktförmigen Lichtaustritt, seinem leichten Blauschimmer zum Design. Außerdem will man die Autofahrer zu mehr Fernlichtnutzung besonders auch zur Früherkennung von Fußgängern motivieren. Es wird mehr Leuchtzonen oder sogar eine kontinuierliche Verschiebbarkeit der Hell-Dunkel-Grenze geben. 12/11




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