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  Beleuchtung



Scheinwerfer sind wichtig für Sicherheit und Design

Das Licht der Beleuchtungseinrichtung soll einen möglichst großen Teil der Fahrbahn vor dem Fahrzeug bei möglichst geringer Lichtaustrittsfläche gleichmäßig ausleuchten, ohne entgegenkommende Fahrer/innen zu blenden. Rotes Licht sichert das Fahrzeug nach hinten ab. Dabei sollte sich die gesamte Beleuchtungsanlage der Form der Karosserie nicht nur anpassen, sondern bestimmte Absichten der Formgebung noch unterstützen (Wiedererkennungswert). Das betrifft neuerdings stärker das Heck, z.B. um verschiedene Karosserievarianten des gleichen Typs zu unterscheiden, natürlich mit etwa gleichem Grunddesign, manchmal sogar markentypisch. Das Design der Front bleibt natürlich auch weiterhin wichtig. So bezeichnet man die Scheinwerfer bisweilen auch als die 'Augen' des Autos. Da diese immer strömungsgünstiger und damit immer ähnlicher geformt sind, bilden die Scheinwerfer ein (bisweilen auch markentypisches) Erkennungsmerkmal. Man denke nur an die immer noch BMW-typischen Ringe fürs Standlicht. Nachtdesign als Typen- und Marken-Erkennungszeichen.

Mehr Licht auf Autobahnen und für's Kurvenfahren/Abbiegen

Die zukünftigen Anforderungen an die Lichtanlage sind weitaus komplexer. Da soll sich das Licht möglichst selbst ein- und ausschalten. Es kann seine Reichweite der Autobahn oder bestimmten Kurven anpassen. Auf der Autobahn wird z.B. ab 90 km/h die Lichtintensität gesteigert und ab 110 m/h die Leuchtweite etwa des Beifahrer-Scheinwerfers erhöht. In Kurven reagiert das System auf Lenkbewegungen und schwenkt den Scheinwerfereinsatz. Das Abbiegelicht reagiert zusätzlich auch noch auf die Schaltung des Blinkers. Hier arbeitet ein zusätzlicher Scheinwerfer, der an Kreuzungen, im Kreisverkehr und bei Rückwärtsfahrt gebraucht wird. Allerdings ist das System an eine bestimmte, geringe Geschwindigkeit gekoppelt.

Radar vs. Infrarot, Head-up gegen konventionelles Display

Womit wir bei den Ausgabeeinheiten wären. Neben die schon weit entwickelten Spiegel gibt es einen Monitor oder den unteren Teil der Windschutzscheibe (Head-up-Display). Die Überwachung kann z.B. bei Infrarot oder besser Radar auch ohne direkte Ausgabe erfolgen. Da wird dann automatisch gegengelenkt, wenn die Leitplanken zu nahe kommen. Oder der Abstand zum vorderen Fahrzeug wird mit maximal 20% Abbremsung eingehalten.

Kunststoffgläser und evtl. Lichtleiter

Einige dieser Forderungen wie z.B. die automatische Einschaltung und das Kurvenlicht sind schon heute erfüllt. An der Hardware hat sich zunächst einmal das Streuglas geändert. Es wird seinem Namen schon längst nicht mehr gerecht, ist aus Acryl lieferbar und durch Änderung des Reflektors vollkommen durchsichtig geworden. Moderner Kunststoff ist so kratzfest, dass er den Anforderungen durch die Fahrtwind- Sandstrahlung und Waschanlagen standhält.
Vielleicht fahren wir aber auch schon bald mit einer zentralen Gasentladungslampe, deren Licht über Glasfaserkabel dorthin transportiert wird, wo heute die Scheinwerfer eingebaut sind. Diese sind dann in ihrer Form und Lage noch besser variierbar als heute, z.B. als horizontaler oder vertikaler Strich. Die Designer erhalten noch mehr Spielräume.

Anforderungen an Sensorik und Werkstätten

Hohe Anforderungen sind an die Sensorik gestellt. Dunkelheit kann sie schon jetzt erkennen, aber in Zukunft muss sie die Landschaft regelrecht einscannen. In der Auswertung soll dann ein Steuergerät Fahrstreifen ausmachen und vorausfahrende Fahrzeuge z.B. von seitlichen Lichtblitzen sicher unterscheiden lernen. Umgebungserkennung und -analyse heißt das Stichwort, zu der eines Tages auch die automatische Einhaltung von Geschwindigkeitsbegrenzungen gehören kann. Allerdings gibt es hier Konkurrenz mit den Navigationssystemen, die heute auf zu hohes Tempo hinweisen.
Auf die Werkstatt kommen heute neben der Reparatur, bzw. dem Austausch der Teile, auch die Justierung mit Senklot und allerlei Werkzeug aus der Vermessungstechnik zu. 05/11


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