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  Autonomes Fahren 2



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Zweifellos ist das Auto futuristisch. Aber sieht es auch so aus? Sieht es denn wenigstens wie ein Auto aus? Der Journalist des Telegraph sagt, es sei das unattraktivste Auto seit dem Trabant und das tut weh, zumindest dem Trabi.

Jetzt wollen wir den Vergleich mit einer aufblasbaren Gummipuppe nicht zu weit treiben, aber als Niclas Hayek zunächst VW und später dann Mercedes den Bau eines Kleinstwagens Smart vorschlug, war der Entwurf zumindest um Meilen besser.

Dabei ist das nur eine Art Kabine, ohne Lenkrad und ohne Pedale. Es fährt auf einem abgesteckten und sorgfältig vermessenen Gelände eine Runde und lässt dann seine ausgesuchten Fahrgäste wieder aussteigen, ältere Leute, Mütter mit Kindern und Sehbehinderte.

Natürlich wäre so ein Fahrzeug für die Letztgenannten ein riesiger Fortschritt, aber seien wir nicht zu optimistisch. Wer glaubt wirklich an das Jahr 2020 für die Einführung von autonomem Fahren. Allein schon die gesetzlichen Hürden werden wohl bis dahin nicht in allen in Frage kommenden Ländern zu überwinden sein.

Schon der oben genannte Hayek hat das wohl schmerzlich erfahren. Die vollkommene Neuentwicklung eines Fahrzeugs fällt selbst Profis schwer. Greenpeace hat vor einiger Zeit einen Renault Twingo umgebaut, um der Autoindustrie in Sachen CO2-Austoß Beine zu machen. Ob dieser stark abgespeckte Wagen einen Crashtest bestanden hätte?

Natürlich zeigt dieses Gefährt, bei dem es eine Frage ist, ob man es überhaupt 'Auto' nennen darf, eigentlich die Grenzen der Selbstständigkeit auf. Eine einzelne Kabine auf Schienen fühlt sich vermutlich ähnlich an. Würde man jetzt noch mehr Gleise verlegen und den ganzen Betrieb automatisieren, gäbe es vermutlich kaum einen Unterschied zur Google car.

Macht das überhaupt noch Spaß, in einem Gefährt zu sitzen, dem man nur eine Adresse gegeben hat? Fängt man irgendwann an, sich wie ein meckernder Beifahrer über dessen behäbigen Fahrstil zu beschweren? Die Autobauer haben darauf schon reagiert. Man definiert das Ziel nicht als autonomes Fahren, sondern als absolute Vermeidung menschlicher Fehler, die ja bekanntlich das größte Unfallpotential beinhalten.

Der tragische Unfall z.B. von James Dean, der in einen unachtsam einbiegenden Gegenverkehr raste, könnte dann nicht mehr vorkommen. Aber unterwegs waren Dean und sein Mechaniker zu einem Rennen, und das ist dann auch sinnlos geworden. Fast seit Beginn der automobilen Zeit gibt es Rennen, und jetzt auf einmal nicht mehr?

Google und Apple, wie könnt Ihr so etwas entwickeln? Ihr seid doch sonst so auf Profit aus. Hier werdet ihr vermutlich keinen machen. Das Auto ist eben nur zu einem kleinen Teil ein Fortbewegungsmittel. Aber fortbewegen kann man sich schon ab 7000 Euro Neupreis. Warum wird denn ein Mehrfaches für ein Auto ausgegeben. Warum kaufen Leute schnelle Sportwagen in tempolimitierten Ländern?

Vielleicht war der größte Fehler des real existierenden DDR-Sozialismus noch nicht einmal die schlechte Versorgung. Vermutlich wog schwerer, dass man ein Alter von 65 Jahren erreichen musste, um frei reisen zu können. Nimm' den Menschen auch nur ein Stück seiner Freiheit und Du wirst Dein blaues Wunder erleben, auch wenn die Menschen im Google car noch so begeistert sind ... 06/14



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