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  Generator (Fehlersuche)



     bk Simmerath





Um einen Fehler in der Ständerwicklung oder an den Leistungsdioden zu finden, muss man ihn in der Regel ausbauen und zerlegen. Doch welche Möglichkeiten gibt es, das zu vermeiden. Man kann Ladespannung und -strom messen. Ersterer sinkt z.B., wenn die Batterie ziemlich voll geladen ist. Eine zu schwache Spannung lässt den Regler ins Blickfeld gelangen. Vielleicht passen aber auch Generatorleistung und Verbrauch nicht zusammen. Das Oszilloskopbild am laufenden Generator schafft Klarheit über Fehler innerhalb des Generators, alles ohne Demontage.

Unterbrechung an der Erregerdioden -> fast keine Ladung möglich.

Im den Bildern oben wird nur ein Teil der erzeugten Spannung angezeigt. Man muss sich also die Nulllinie auf der Höhe von 14,4 V vorstellen. Doch hier interessiert nur der Wechselstromanteil. Dieser pendelt also um 0,43 V von etwa 14,2 bis 14,63 V. Wie das Bild und die Messwerte bei unterbrochener Plus- bzw. Minusdiode aussehen, können Sie selbst durch Druck auf den Knopf ermitteln. Nach einer solchen Prüfung, die auch noch Leitungsunterbrechungen einschließt, kann entschieden werden, ob eine Reparatur dieses Generators noch lohnt, welche Ersatzteile man braucht und wie man vorgehen muss. 08/11

Spannungsabfall in der Ladeleitung: 0,4 V (bei Nennleistung)


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