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  Batterie (Nenngrößen)



Eine Normalladung dauert etwa 10 Stunden ...

Kenngrößen einer Batterie sind die Nennspannung, die Kapazität und der Kälteprüfstrom. Dabei gibt die Nennspannung nur einen ungefähren Hinweis auf die tatsächliche Spannung. Die Kapazität ist ein Maß für die speicherbare Energie. Sie richtet sich nach dem Verbrauch und der durchschnittlichen Einschaltzeit. Die oben abgebildete Batterie kann z.B. 20 Stunden lang 4 A Strom liefern. Bei einem Stromverbrauch für die Zündung von ca. 2 A könnte ein Ottomotor ca. 20 Stunden laufen, bis die Batterie halb entladen ist. Danach darf die Batteriespannung nicht unter 10,5 V sinken. Ferner beträgt der maximale Kälteprüfstrom 380 A, der bei –18°C 30 Sekunden lang entnommen werden kann. Auch hier sind die minimalen Zellenspannungen genau vorgeschrieben. Diese Werte sind für einen Belastungstest der Batterie wichtig. Der wird immer dann durchgeführt, wenn nicht der momentane Ladezustand sondern das Startverhalten der Batterie am nächsten Morgen getestet werden soll.

Bei trocken vorgeladenen Batterien wird beim Hersteller im Prinzip aus der vollkommen geladenen Batterie die entstandene Schwefelsäure wieder entnommen und in einem zusätzlichen Behälter mitgeliefert. Wieder eingefüllt ist diese Batterie auch nach langer Zeit sofort betriebsbereit. Wartungsfreie Batterien erkennt man an den fehlenden oder nur schwer erreichbaren Verschlussstopfen. Beim Laden dieser Batterien sollte man starkes Überladen vermeiden. Damit sind alle Vorgänge gemeint, die im Kraftfahrzeug nicht vorkommen. Da hier auch Ladeströme von 100 A vorkommen können, wäre wohl nur äußerste Schnellladung für ältere Batterien gefährlich.

Kälte und hoher Entladestrom mindern den Wirkungsgrad.

Eine Normalladung geschieht mit etwa 1/10 der in der Kapazität angegebenen Ah-Angabe. Die Erhaltungsladung sorgt nur für einen Ausgleich der Selbstentladung. Die Batterie nimmt bei max. 14,5 V Ladespannung nur so viel auf, wie sie verkraften kann. Dies gilt besonders für Batterien, die mind. 3 - 6 Monate gestanden haben und tief entladen sind. Fließt auch nach längerer Ladezeit kein Strom, so ist die Batterie auszutauschen.

Überhaupt sollten Batterien wegen evtl. Säurespritzer nicht mit Kleidung/Haut in Berührung kommen. Spritzt z.B. bei einer explodierenden Batterie Säure in die Augen, so hilft im ersten Moment am besten Ausspülen mit sehr viel Wasser. Möglichst nicht damit aufhören, bis professionelle Hilfe kommt. Trinkt jemand sogar versehentlich Säure, hilft ebenfalls am ehesten Nachfüllen mit Wasser oder Tee, aber nur, wenn die Person bei Bewusstsein ist. Wurden Säuredämpfe eingeatmet, kann schon intensives Lüften viel bewirken.

Natürlich immer den "Toxikologischen Notdienst" rufen ...

Rat erteilt auch:
Vergiftungs-Informationszentrale Uni Freiburg, 0761-19240

Natürlich sind betroffene Kleidungsstücke von der Haut zu entfernen. Und wieder, Wasser, Wasser, Wasser. Grundsätzlich ist man zusätzlich gut beraten, das Opfer nicht unbeobachtet zu lassen, je schwerer der Vorfall, umso dringender. Wird der/die Geschädigte sich seiner/ihrer Situation bewusst, kann es zu Panikreaktionen kommen. Die Arbeit mit Säure bedingt übrigens grundsätzlich das Tragen von Handschuhen und Schutzbrille. Sind Spritzer zu erwarten, wird ein Ganzkörperschutz empfohlen. Säuren verursachen nicht selten bleibende Schäden.

Obwohl sie sich im Motorraum anbietet, eignet sich die Batterie nicht als Ablage für Werkzeug. Werden die Pole z.B. durch einen Schraubenschlüssel verbunden, so wird sie zum Schweißgerät. Um Kurzschlüsse zu vermeiden, wird beim Ausbau zuerst der Minuspol abgeklemmt und beim Einbau als letzter wieder angeschlossen. Polklemmen sollten mit möglichst wenig Gewaltanwendung montiert werden. Um hohe Übergangswiderstände beim Starten und damit verbundene Hitzeentwicklung zu vermeiden, sollten die Pole und deren Klemmen stets sauber und gegen Korrosion eingefettet sein. Natürlich ist auch auf festen Sitz der Batterie im Fahrzeug zu achten.

Inzwischen kann die Klemmenspannung, der Lade- und Entladestrom und die Temperatur von einem Sensor direkt am Minuspol der Batterie aufgenommen und an ein Steuergerät bzw. den Werkstatttester weiter gegeben werden. 08/11


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