E-Mail


A    B    C    D    E    F    G    H    I    J    K    L    M    N    O    P    Q    R    S    T    U    V    W    X    Y    Z
Mobiles

Buchladen
Prüfungen/Tests

Radwechsel (Sim.)
Kraftstoff sparen
Geschichte
Formelsammlung
Reisen


Ganz neu ...

Ganz neu ...


Elektrische Anlagen
Geschichte
Grundlagen
Energiemangement

Batterie 1
Batterie 2
Batterie 3
Batterie wart.-frei 1
Batterie wart.-frei 2
Zukunftstechnik
Doppelte Batterie 1
Doppelte Batterie 2
Innerer Widerstand
Batterie-Ladegerät
Belastungstest
Kapazität
Ruhestrom messen

Generator 1
Generator 2
Generator 3
Generator 4
Generator 5
Generator 6
Generator 7
Spannungsregler 1
Spannungsregler 2
Schaltung
Riementrieb
Keilriementrieb
Leistungsbedarf
Tastverhältnis
Elektr. Leistung

Starter 1
Starter 2
Starter 3
Starter 4
Starter 5
Starter 6
Starter 7
Starter 8

Schaltung
Elektromagnetismus
Magnetschalter
Schwungrad
Kupplungsgehäuse
Elektrische Anlagen
Bordnetz
Beleuchtung
Elektrische Leistung

Batterie 1
Batterie 2
Batterie 3
Batterie 4
Batterie 5
Batterie 6

Generator 1
Generator 2
Generator 3
Generator 4

Starter 1
Starter 2
Starter 3
Starter 4
Starter 5

Elektronik 1
Elektronik 2
Elektronik 3
Elektronik 4
Elektronik 5
Elektronik 6
Elektronik 7
Elektronik 8
Elektronik 9
Elektronik 10
Elektronik 11

Elektrische Anlagen 1
Elektrische Anlagen 2
Elektrische Anlagen 3
Elektrische Anlagen 4
Elektrische Anlagen 5
Elektrische Anlagen 6



  Batterie


Säuredichte: 1,12 g/cm³Zellenspannung: < 2 V
Säuredichte: 1,28 g/cm³Zellenspannung: 2,4 V

Mit hohem Wirkungsgrad und geringem Gewicht soll die Batterie die bei laufendem Motor gespeicherte elektrische Energie hauptsächlich bei dessen Start rasch wieder abgeben. Mit dem Fachbegriff heißt sie eigentlich Sammler (Akkumulator), was ihre Aufgabe zutreffender erklärt. Denn sie enthält Sekundär-, keine Primärzellen und ist deshalb wiederaufladbar.

Entladen

Zwei Plattensätze je Zelle sind bei einer geladenen Batterie so angeordnet, dass jeweils auf eine Plusplatte mit braunem Bleidioxid eine Minusplatte mit grauem Blei folgt. Dazwischen verhindern Kunststoff-Separatoren den unmittelbaren Kontakt. Jede Zelle ist mit verdünnter Schwefelsäure gefüllt.

Beim Entladen verbindet sich das Sulfat der Schwefelsäure mit dem Blei der Platten. Aus dem Wasserstoff der Schwefelsäure und dem Sauerstoff der Plusplatten wird Wasser gebildet. Bei einer vollkommen entladenen Batterie enthalten beide Plattensätze Bleisulfat. Es ist fast nur noch Wasser vorhanden.

Laden

Beim Laden laufen die chemischen Prozesse in umgekehrter Reihenfolge ab. Da der Schwefelsäure-Anteil die Dichte der Flüssigkeit erhöht, kann man an ihr den Ladezustand der Zelle erkennen. Bei 12V-Batterien werden sechs Zellen hintereinander geschaltet. Theoretisch kann sie bis zu 16,5V erreichen, im Fahrzeug wird sie jedoch mit ca. 14V geladen.

Neben der Spannung und der maximalen Stromstärke ist die Kapazität ein wichtiges Maß für die Größe einer Batterie. An der Dichte des Elektrolyten kann man den Ladezustand der Batterie erkennen. Da Schwefelsäure schwerer als Wasser (1 g/cm³) ist, deuten 1,28 g/cm³ auf einen höheren Schwefelsäure- und weniger als 1,1 g/cm³ auf einen höheren Wasseranteil hin.

Wenn einer dicker ist, dann der Pluspol.

Bei zu schnellem Laden und/oder bei mehr als 80 Prozent Ladung kann Knallgas entstehen. Deshalb sollte der Ladevorgang langsamer ablaufen, evtl. früher abgebrochen werden und/oder der Raum gut gelüftet sein. Die Entstehung von Knallgas wird fälschlicherweise als 'Kochen' bezeichnet, weil sich hier ähnlich wie beim Wasser kleine Bläschen entwickeln. Dabei ist die Erwärmung nicht so gefährlich wie die mögliche Entzündung des Knallgases, das aus Wasser- und Sauerstoff besteht. 08/11

Weil die Plusplatten eher zur Verformung neigen, werden sie bisweilen von Minusplatten einge-
schlossen (-> ungerade Plattenanzahl pro Zelle).


kfz-tech.deImpressumStichwortverzeichnis