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  Starter (Zusatzinformation)



Nr.Bauteile
1Einrückhebel
2Einzugswicklung
3Haltewicklung
4Schalter mit großem Querschnitt
5Starterritzel
6Freilauf
7Einspurfeder
8Steilgewinde
9Vorgelege (Planetengetriebe)
10Anker und Ständerwicklung
11Kommutator


Aufgabe

Weltweit werden - außer bei bestimmtem Nfz-Dieselmotoren - nur noch Schub-Schraubtrieb-Starter eingebaut. Dies ist eine bestimmte Technik, um einen Elektromotor für die Zeit des Motorstarts mit diesem zu verbinden. Diese Verbindung soll nicht durch Verschieben der kompletten Ankerwelle geschehen und - natürlich - möglichst ohne Probleme auf Dauer gewährleistet sein.

Funktion

Wie im richtigen Leben gibt es mindestens zwei Möglichkeiten. Entweder spurt das Ritzel (5) des Startermotors durch die Kraft und Hebelverbindung vom Magnetschalter direkt ein (30% Wahrscheinlichkeit), oder es stößt Zahn auf Zahn. Im günstigsten Fall kann also kurz vor der kompletten Überdeckung der Zahnreihen der Anlassstrom (4) eingeschaltet werden.
Was passiert aber, wenn das Ritzel nicht sofort eine Lücke findet? In diesem Fall wird der Einrückhebel (1) trotzdem weiter gezogen und drückt dabei die Einrückfeder (7) zusammen. Der Druck auf das Ritzel zum Einspuren wächst. Wenn jetzt der Startermotor losläuft, wird das Ritzel in die nächste sich bietende Lücke geschoben. Vor allzu harter Begegnung mit den Zähnen des Schwungrades schützt ein wenig das Steilgewinde (8).

Die mechanische Abkopplung wird wirksam, wenn beim Starten des Motors das Ritzel von der Schwungrad-Verzahnung angetrieben wird. Der Magnetschalter ist abgeschaltet und es wird nicht mehr in der Verzahnung gehalten. Da es über das gegenläufig angeordnete Steilgewinde (8) mit der Ankerwelle verbunden ist und diese jetzt antreibt, wird es aus der Verzahnung herausgezogen. Den Rest erledigt die Rückstellfeder. Ein Freilauf (6) neben dem Ritzel verhindert zusätzlich ein Überdrehen des Elektromotors.

Weil der Startversuch eines schon laufenden Motors hässliche Geräusche macht und auch nicht gut für die gesamte Mechanik ist, wird dies bei modernen Fahrzeugen durch eine besondere Schaltung verhindert. Als Klemmenbezeichnungen in Deutschland ergeben sich neben der Masse 31 und Plus 30 an dem Schalter mit dem großen Querschnitt (4), noch die Leitung 50 vom Zündstartschalter zum Magnetschalter (bei Nr. 3) und eine eventuelle Steuerleitung zur Zündung (15a).


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