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  Starter (Reparatur)



Ist Fehlersuche teurer als Austausch?

Vor einer eventuellen Fehlersuche bzw. Reparatur eines Starters ist, zumindest beim Pkw, der Preis für ein Austauschaggregat zu ermitteln. Vielleicht macht das ja jede Fehlersuche am Starter selbst zum wirtschaftlichen Totalschaden. Der Kunde wird zum Preis des Aggregates selbst nicht auch noch den Stundenlohn für Reparaturversuche akzeptieren.

Spannungsfall und Batterieleistung?

Halt, vielleicht liegt der Fehler überhaupt nicht am Starter. Ist z.B. der Spannungsfall der Batterie beim Drehen des Zündschlüssels schon getestet worden? Oder der Stromfluss zum Starter? Ist der zu gering, sind wohl zu hohe Übergangswiderstände z.B. im Verbindungskabel schuld oder dessen Anschlüsse. Hier bitte auch die komplette Masseleitung bis zur Batterie prüfen. Oder der Starter zieht so viel Strom, dass es für Zündung bzw. Kraftstoffpumpe nicht genügend Energie übrig bleibt.

Diesel Kompaktklasse: Starterstrom -> 400 - 500 A

Schließlich noch dieser eigenartige Fehler, dass sich beim Startversuch überhaupt nichts rührt. Ist der Magnetschalter in Ordnung, herrscht offensichtlich zu hoher Übergangswiderstand am Zündschloss, falls noch vorhanden. Den Kauf und Einbau eines neuen Zündschlosses erspart oft ein Arbeitsstromrelais in der Leitung zwischen Zündschloss und Magnetschalter.

Zustand der Schwungradzähne?

Das reicht immer noch nicht, den Starter blindlings auszutauschen. Der Verbrennungsmotor hat nämlich die Eigenart, nach Abschalten der Zündung immer in einer oder zwei typischen Stellungen stehen zu bleiben. Genau hier muss der Starter dann beim nächsten Mal einspuren. Deshalb verschleißen in diesem Bereich die Zähne besonders. Wir drehen natürlich das Schwungrad ganz durch und schauen es durch die Starteröffnung komplett an.

Kurzschlussstrom unbedingt in weniger als 2 Sekunden messen.
Wenn vom Hersteller nicht anders angegeben, beträgt der max.
zulässige Spannungsfall dabei etwa 0,5 V.

Der Prüfstand (im Bild oben) ist für eine richtige Überprüfung des Starters auch und besonders nach der Reparatur gedacht. Hier kann der Starter aufgespannt und über eine Trommelbremse zum Stillstand gebracht werden. Ferner kann bei der Leerlaufprüfung ohne Belastung die Drehzahl gemessen werden. Es müssen allerdings schon sehr viele Reparaturanfragen zusammen kommen, damit sich die Anschaffung eines solchen Prüfstands lohnt, zumal man z.B. die Kurzschlussprüfung auch im eingebauten Zustand vornehmen kann.

Hören und Messen ohne Starterdemontage

Zum Schluss sei noch einmal auf die besondere Bedeutung der akustischen Prüfung verwiesen. Da der Starter ohnehin nicht der leiseste ist, kann man Defekte besonders gut am Geräusch erkennen. Meist kann das der/die Fahrer/in schon, weil sich das gewohnte Startgeräusch verändert hat. Man hört das erfolgreiche Einspuren oder eben nicht, die Schwierigkeiten, bei verschlissener Verzahnung einen Formschluss zu finden und zu langsames Ein- bzw. Ausspuren. Hier kann dann auch der Zahnkranz des Schwungrades in Mitleidenschaft gezogen worden sein, dessen Reparatur die ganze Sache noch einmal deutlich verteuert. Deshalb sollte man schon bei den ersten ungewohnten Startgeräuschen tätig werden.

Starter lässt sich nicht drehen, Kohlebürsten haben keinen Kontakt.

Den Anlasser muss man nicht immer komplett tauschen. Immerhin könnte auch nur der Magnetschalter defekt sein. Man erkennt es daran, dass kein Laut ertönt, wenn man einen Startversuch unternimmt, noch nicht einmal ein Klicken. Wenn es am Startermotor selbst läge, wäre zumindest das Anziehen des Magnetschalters zu hören. Das Klicken beim Starten entscheidet also in gewissem Sinne darüber, ob der Startermotor oder nur der Magnetschalter defekt ist. Natürlich muss genügend Batteriespannung vorhanden sein. Klicken kann es allerdings auch bei etwas zu wenig Batteriespannung. 09/13



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