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  Automatik 5 - Planetengetriebe





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Lastschaltgetriebe mit vielfältiger Anwendung im Kfz-Bereich

Große Drehmomente können übertragen werden. Das Planetengetriebe ermöglicht eine Änderung des Übersetzungsverhältnisses unter Last, d.h. ohne Trennung des Kraftflusses. Durch Innenverzahnung des Hohlrades sind die Zahnräder besonders kompakt angeordnet. Keine zusätzliche Welle mit Zahnrad für den Rückwärtsgang wie beim Schaltgetriebe ist nötig.
Planetensätze kommen auch in Verteilergetrieben bei Allradantrieb, in den Antriebsnaben von Lkw/Bussen und im Starter vor.

Über Lamellenkupplungen wird der Kraftfluss gesteuert.

Das Planetengetriebe besteht im einfachsten Fall aus Sonnenrad, Planetenrädern, Planetenradträger und Hohlrad. Bei diesem einfachen Planetenradsatz ist ein Sonnenrad in der Mitte über mehrere Planetenräder mit einem innenverzahnten Hohlrad formschlüssig verbunden. Sonnenrad, Planetenradträger oder Hohlrad können jeweils treibend, angetrieben oder festgebremst sein. Ein Gangwechsel ist möglich, wenn diese Zuordnung durch Lamellenkupplungen und/oder -bremsen verändert wird. In den heutigen Automatikgetrieben wird meist mindestens ein kombinierter Planetensatz eingebaut.
Ohne zusätzliches Zahnrad ist durch Festbremsen des Planetenradträgers ein Rückwärtsgang schaltbar. Dabei muss der Motor mit dem Sonnenrad und der Achsantrieb mit dem Hohlrad verbunden sein. 09/08


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