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  Wassergekühlter Ladeluftkühler







Schauen Sie sich einen normalen Turbomotor an. Ist er längs eingebaut, ist meist an der einen Seite der Abgasturbolader angeflanscht, der die angesaugte Luft über einen voluminösen Ladeluftkühler vorn zu den einzelnen Zylindern von der anderen Seite her drückt. Ein langer Weg, der das ohnehin nicht begeisternde Turbo-Ansprechverhalten sicherlich alles andere als verbessert.

Noch schlimmer ist es bei älteren Quermotoren, bei denen Ab- und Frischgase zur gleichen Seite herein- bzw. herausströmen. Da macht die Luft einen Bogen um den ganzen Motor, bis sie endlich die Einlassventile erreicht. Schluss damit macht der Ladeluftkühler, der seine Wärme statt an die Luft an das Kühlmittel abgibt.

Natürlich ist das nicht so einfach, denn Kühlmittel ist in der Regel viel zu heiß. Also brauchen wir ein zweigeteiltes System mit der einzigen Verknüpfung am Ausgleichsbehälter. Hinzu kommt eine kleine elektrische Pumpe, die nur bei Bedarf vom Motormanagement eingeschaltet wird.

Ist also der Unterschied der Luft vor und nach dem Ladeluftkühler zu gering oder wird von dem Motor gerade besonders viel Durchzugskraft verlangt, sorgt die Pumpe für Kühlung. Das natürlich auch, wenn der Motor abgestellt ist und der Turbolader noch zu viel Restwärme hat.

Und da man ohnehin die Temperatur gerade misst, kann man auch noch Fehler registrieren. Kompakter ist das ganze schon, wenn Sie sich das Bild oben anschauen. Es kann der grade Weg vom Lader über den Motor zur Saugrohranlage mit integriertem Ladeluftkühler genommen werden. 04/10



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