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  Kleider machen Leute



Das waren noch Zeiten, als es spezielle Kleidung zum Autofahren gab. Wer sich ein Auto leisten konnte, der hatte mit Sicherheit auch noch Geld für entsprechendes Outfit (Bild 1). Ist davon bis heute etwas übrig geblieben? Wohl kaum, bis auf besonders pflegeleichte Kleidung. Kleidungs-Accessoirs findet man heute eher auf Oldtimer-Messen (Bild 2-6).

Bild 7 zeigt zwei klassische Mechaniker, die Sicherheitsschuhe tragen und zudem so richtig dreckig sind. Die kommen freilich aus einer klassischen Lkw-Werkstatt, in der es rau, aber sehr herzlich zugeht. Nicht ganz so schnieke wie bei den Pkw-Kollegen, obwohl sich auch bei den Trucks langsam ein Wandel hin zu erlebnisorientierten Verkaufsstellen statt Werkstätten vollzieht.

So richtig repräsentativ sind die beiden nicht mehr. Sogar Lkw-Werkstätten werden vornehmer. Arbeitsbekleidung gilt heute als Teil von Corporate identity. Auf Messen tragen auch die Reinigungskräfte die gleichen T-Shirts wie die übrigen Mitarbeiter am Stand. In der Endmontage bei VW in Wolfsburg trägt man Weiß mit entsprechenden Handschuhen, fast nobler als ein Oberarzt am Operationstisch.

Zwei Pkw-Reparateure sind im Privatfernsehen sogar zu heimlichen Stars avanciert. Sie lösen die tollsten Probleme. Ihre Kleidung ist jedes Mal wie aus dem Ei gepellt. Was allerdings nicht zu ihrer Kleidung passt, ist ihre merkwürdige Einstellung zur Unfallverhütung. Da wäre es manchmal besser, sie würden nicht auf einer zwei Meter hohen Hebebühne Auto fahren oder einen Kurzschluss mit normal-dicken Kabeln an einer Batterie provozieren.

Was wohl die Berufsgenossenschaft dazu sagt (Video)?

Nein, da sind sie ein schlechtes Vorbild. Schauen wir uns die Klamotten von Autoverkäufern/innen an. Hier ist der schöne Schein noch wichtiger. Es hat fast den Anschein, als seien Anzug und Krawatte wichtiger als Fachwissen. Sie können wetten, dass ein 'Verkäufer' im Pullover bestimmt der Chef oder dessen Sohn ist. Und selbst das ist selten. Nein, ohne Anzug verkauft man offensichtlich weniger Autos.

Ich habe selbst so komisch reagiert. Da stiefelt man, warum auch immer, sonntags in ein Autohaus und wundert sich, dass einem der Verkäufer mit Winterjacke und Pudelmütze entgegen kommt. Dabei ist das völlig logisch. Es ist halt wenig wirtschaftlich, ein ganzes Autohaus wegen zwei oder drei möglichen Kunden zu heizen.

Zum Bild 1 haben wir noch nichts gesagt. Das zeigt die ganz normalen Herrenfahrer der Zwanziger Jahre. Inzwischen braucht man so etwas nicht mehr. Das Auto selbst ist zum Kleidungsstück geworden. Es zeigt beinahe alles, was wir nach außen hin darstellen wollen. Das gilt nicht nur für besonders tolle Autos, sondern auch für Nonkonformisten. Extra verrottete Karren zu fahren, hat Ähnlichkeit mit dem Tragen von Jeans, die bald auseinanderfallen.

Sie können es drehen wie Sie wollen, aber Kleider machen Leute und Autos sind nun mal das Kleid, was sich am einfachsten einordnen lässt. Man hat Versuche gemacht, wie lange die Hinterleute warten, bis sie bei einem trotz grüner Ampel nicht fahrenden Auto hupen. Bei Oberklassemodellen wird eindeutig später gehupt.

Verkäufer schaffen es, unbedarften Leuten das teurere Modell aufzuschwatzen, obwohl deren Kreditlinie schon bei weitem überschritten ist. Weil es 'so gut zu Ihnen passt'. Nein, Männer sind dabei mindestens so eitel wie Frauen. Besonders in Deutschland wird das Auto fast zum Wohnzimmer. Was ist sinnvoll zum Transport von A nach B, was übertrieben?

Warum braucht man Helferlein, die für einen das Licht oder die Scheibenwischer einschalten. Man sieht doch selbst, ob es dunkel wird oder regnet. Alle Gewichtsvorteile sind durch Zusatzkomfort wieder aufgefressen worden. Bis über 3000 Watt Generatorkapazität sind inzwischen nötig. Das gab es früher nur im Reisebus.

Dabei werden wir uns von den Prestigeautos lösen müssen. Mit Strom geht das höchstens für 60 bis 100 Kilometer Reichweite. Das werden schmalspurige Kleinwagen zum Preis eines günstigen Oberklassemodells sein. Vielleicht bringen die zukünftigen Antriebe die stärkere Lösung der Persönlichkeit vom Automodell. 12/12




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