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  Kfz-Mechatronik als Berufswunsch


Seit der Umstellung auf den/die Kfz-Mechatroniker/in ist dieser auf der Werteskala der beliebtesten Berufe deutlich vorangekommen. Obwohl es nach wie vor schmutzige Hände und besser bezahlte Berufe gibt, ist er aus den Köpfen von Schulabgängern nicht wegzudenken. Die gute Nachricht: Freude an sich selbst bewegender Mechanik (Auto), ein Verständnis davon und Interesse an der technischen Entwicklung, bilden auch im Zeitalter der (Digital-) Elektronik immer noch eine der wichtigsten Wurzeln.

In den letzten 40 Jahren ist der Anteil der Berufsanfänger ohne und sogar der mit Hauptschulabschluss deutlich gesunken. Inzwischen ergreifen nur noch ca. 30% mit und 10% ohne diesen den Beruf. Es gibt jetzt deutlich mehr mit mittlerer Reife und mit ca. 25% eine steigende Zahl von Abiturienten, eventuell als Durchgang zum Vollzeit-Studium oder Fernstudium auf Diplom. Das zeigt einmal die Entwicklung der Bildungsabschlüsse, wirft aber auch ein Licht auf die Anforderungen. Noch vor 40 Jahren war die Metallbearbeitung der absolut bestimmende Teil der Ausbildung, so sind es heute neben der Mechanik vor allem die Elektrik und der damit verbundene Einsatz von Computern und Software.

Sie ist schwer herauszurechnen, aber wenn der Beruf 1965 zu 80% aus Metallbearbeitung bestand, so ist heute (2006) dieser Anteil fast vollständig von der Elektrik/Elektronik übernommen worden. Einzug in das Kraftfahrzeug hat die Elektronik schon Mitte der 70er Jahre gehalten. Der Übergang zur Digitalelektronik erfolgte dann Ende der 80er. Heute geht es mehr um Computer und Netzwerke auch in der Werkstatt. Gleichzeitig ist aus einem allwissenden Lehrbuch ein ganzes System von Wissensquellen geworden. Deshalb steht zunehmend die selbständige Beschaffung von Informationen auf dem Programm der Ausbildung.

Unabhängig davon sind andere Veränderungen in der Ausbildung. Der Konkurrenzkampf wird auch in diesem Gewerbe immer härter, weil Kunden z.T. sehr flexibel in ihrer Orientierung auf eine bestimmte Werkstatt sind. Da spielen sicher der Preis, aber auch die Qualität der Arbeit und der gesamte Kundendienst eine Rolle. War man früher durch die viel häufigeren Werkstattbesuche stärker an eine bestimmte (Marken-)Werkstatt gebunden, so steht heute eine Vielzahl von Dienstleistern bereit.

Das bedeutet auch für die Ausbildung ein Umdenken. Schüler der heutigen Generation mit einem gewissen Konsumanspruch müssen sich langsam auf der anderen Seite der Verkaufstheke bewähren. Auch wenn es für Mechatroniker keine solche gibt, ist im Betrieb niemand vor Kundenkontakt gefeit. Außerdem spielen kundenfreundliche Überlegungen eine ständige Rolle bei Reparaturen. Denn oft gibt es mehrere Lösungswege eines Problems mit unterschiedlichen Zeit- und Geldansprüchen.

Wenn man es etwas deutlicher ausdrückt, dann ist heute auf diesem Weg im meist als hart empfundenen Übergang von der Schule in die Berufsausbildung mehr Vermittlung sozialer Kompetenzen nötig. Es gibt kaum eine vielfältigere Beeinflussung, denn neben die Eltern als Erzieher treten jetzt die Kollegen, Gesellen (Facharbeiter) und evtl. mehrere Übergeordnete des Betriebes, dazu die Berufsschule und die überbetriebliche Unterweisung. Vielleicht kommen noch ausbildungsbegleitende Hilfen und betriebliche Fortbildungen hinzu. Und dann noch der oben erwähnte Umgang mit Kunden. Das kann man als hohe Anforderung, aber auch als vielfältige Möglichkeiten zum Lernen begreifen.

Die Neuordnung hat auch die leidige Diskussion über 'Nur'-Theoretiker und 'Nur'-Praktiker beendet. Die Anhänger beider Theorien konnten sich früher stundenlang streiten, was für die Reparatur eines Autos wichtiger sei. Die neuen Prüfungen erfordern im schriftlichen Teil mit den Textlücken und anzukreuzenden Antworten u.U. weniger Schreibarbeit als im praktischen Teil. Hier sind in der Vorbereitung eines praktischen Versuchs etwas umfangreichere Texte gefordert. Auch muss man sich hier frei ausdrücken, z.B. bei der Erstellung von Arbeitsplänen. Natürlich werden diese Blätter mit zur Auswertung herangezogen. Damit ist klar, in der Kfz-Technik braucht man den sowohl theoretisch denkenden, als auch praktisch erfahrenen Mechatroniker. 05/08



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