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  Anhängerachse




Nein, sogar die Hersteller von Pkw-Anhängern machen nicht alles selbst. Auch hier gibt es Zulieferer, z.B. für die Achsen, aber auch, auf jeden Fall über 750 kg, für die Bremsen. Gängige Anhängerachsen sind meist gummi- oder torsionsgefedert, ab 1500 bis 1800 kg Gesamtgewicht auch durch Drehstäbe bzw. Luft. Eine Erklärung der Gummifederung finden Sie hier.

Bild 1 zeigt unten zwei ungebremste und oben eine gebremste Ausführung. Diese unterscheidet sich durch einen Flansch am Längslenker, an dem die Trommelbremse befestigt wird. Grundsätzlich ist der Aufbau der Achse sehr einfach gehalten, bedarf aber im Falle von Drehstab oder Luftfeder unbedingt einer zusätzlichen Dämpfung.

Bild 2 zeigt, dass beim Tandemhänger zwei gleiche Achsen hintereinander angeordnet sind. Er gilt als richtungsstabiler, kann meist höhere Lasten aufnehmen, verbraucht aber auch mehr Rollreibung. Hat man die Deichsel mit dem Auflauf-Bremsmechanismus und die beiden Achsen, so ist es bis zum fertigen Anhänger technisch gesehen nicht mehr weit. Bei einem relativ leichten Grundrahmen müssen entweder das Deichselrohr bis hinten gezogen, oder feste, stabilisierende Seitenwände einbezogen werden.

Eine Achse besteht aus einem Achsrohr, in dem eine Drehstabfeder mittig eingespannt ist. Diese besteht aus zum Paket zusammengefassten Flachstäben. Die Lagerung dieser Drehstabfeder ist auch gleichzeitig die Führungsbüchse für die beiden Schwinghebel an ihren äußeren Enden, die über einen spitzen, mit Sechskantmutter gesicherten Gewindestift an dieser befestigt sind.

Die Schwinghebel haben je eine Führungsbüchse für den Radzapfen. Über je einen Auflagebock links und rechts ist das Achsrohr mit dem Rahmen des Anhängers verbunden. Sein Inneres ist durch Rundschnurringe zu den Schwinghebeln hin vollkommen abgedichtet. Es trägt Druckschmierknöpfe, über die es an den Führungsbüchsen mit Fett gefüllt werden kann. 11/13



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