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  Dampflok


 

   


1970 - Letzter Dampfzug in Deutschland

Eigentlich kann man an einer Dampflok den Kurbeltrieb eines Hubkolbenmotors am besten studieren. Es ist alles von außen sichtbar. So bilden die Räder die Kurbeln, an denen Pleuelstangen in Drehrichtung ihr Drehmoment abgeben. Diese wiederum werden durch Kolben angetrieben, die vorne in großen schwarzen Zylindern zwischen dem ersten und dem zweiten Radsatz angeordnet sind. Wichtig für diese ist die Steuerung unmittelbar darüber. Hier erklärt sich das Hebelgewirr, muss es doch die Schieber im Steuerkasten in die Stellung bringen, die den Kolben jederzeit von der richtigen Seite mit Dampf versorgt. Damit die Lok auch in OT-Stellung losfahren kann, ist die andere Seite der starren Radachsen um 90° versetzt.
So bleibt nur noch der (wesentlich größere) Rest der Maschine zu erklären. Dieser wird fast ausschließlich von der Feuerung, den Rohren zur Dampferzeugung und dem Wassertank gebildet. Übrigens kann man an dem außen liegenden Kurbeltrieb auch erkennen, ob es sich um eine Schnellzug- oder Güterzuglok handelt. Dies hier ist eine Schnellzuglok, da sie weniger, aber größere Räder hat. Die Güterzuglok hat mehr und kleinere Räder für mehr Drehmoment und Traktion. 09/08



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