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E10-Verträglichkeit

Diese Seite setzt ein wenig voraus, dass Sie sich mit den Themen Biomasse und SunFuel schon ein wenig auskennen. Nicht schaden kann auch (besonders zu E10) das Lesen dieses Artikels. Ganz aktuell dringt in Europa die Problematik von Biomasse über 'E10' in unser Bewusstsein. Es wird wohl eine Konkurrenz zwischen diesem und dem normalen Superkraftstoff geben. Hierbei wird die Mineralölindustrie den Preisunterschied zwischen beiden Kraftstoffarten so hoch ansetzen, dass die anvisierten Mengen Biosprit auch tatsächlich verkauft werden. Übrigens, Nordamerika hat in den Siebzigern schon einmal Benzin mit 10 Prozent Ethanol ('Gasohol') eingeführt. Brasilien und Schweden sparen damit ansehnliche Erdölraten.

Dabei hat nur der ganz umweltbewusste Verbraucher es einigermaßen leicht. Er akzeptiert den etwas höheren Verbrauch von E10 und tankt nur noch diesen Kraftstoff, auch wenn er im Preis gleich hoch wäre. Übrigens ist der höhere Verbrauch von Ethanol auch schon seit Ewigkeiten bekannt. Schauen Sie sich nur die Tanks (und Zusatztanks) von Rennwagen aus den Dreißigern an. Der Umweltfreund wird also sicher sein können, dass für diese Menge des verbrauchten Kraftstoffes kein Erdöl gefördert werden musste. Die Frage nach dem geringeren CO2-Anteil ist schon wesentlich schwerer zu entscheiden. Niemand hat verlässliche Zahlen. Das gilt besonders für die Einführungsphase eines neuen Produkts. Wer weiß denn, welche zusätzlichen Transportwege nötig sind und ob dieser Aufwand durch die Einsparung von CO2 wirklich mehr als ausgeglichen wird.

Schwerer hat es der Normalbürger. Der hat sich natürlich vorher informiert, ob sein Auto E10 verträgt und kauft E10 nur bei Preisnachlass ein. Je nach Motorkonstruktion könnte er sich über eine geringfügige Leistungssteigerung freuen. Aber ob es sich gelohnt hat, erfährt er erst, wenn er seinen Spritverbrauch gegenrechnet. Aber über längere Zeiträume gedacht sind diese ganzen Überlegungen eh' für die Katz, weil es dann nur noch E10 (oder vielleicht sogar E20?) und Super Plus geben wird. Diese Abschnitte werden wir dann aus diesem Text wieder entfernen.

So wie es (noch) einen Wettbewerb zwischen Biomasse aus essbaren Naturprodukten und solchen aus den restlichen gibt, so wird es wohl eines Tages einen zwischen Ethanol und Sunfuel geben. Denn eigentlich müsste man den Verbrauch hier als die pro Hektarertrag erzielbaren Kilometer angeben. Und da ist Sunfuel, jedenfalls wenn man der VW-Konzernforschung folgt. Dabei wurde sogar der gleiche Kraftstoffverbrauch beider Motorarten zugrunde gelegt. Es gibt also durch noch Überlebenschancen für den Dieselmotor.

Es ist so wie im wirklichen Leben. Zunächst ist man froh, dass man über ein Produkt verfügt, fragt aber schon bald, wie effektiv ist es und ob es sich nicht noch verbessern lässt. So wäre auch zu prüfen, ob die den Herstellern gewährten Vergünstigungen in ihrer Höhe nicht von der Effektivität ihres Herstellungs- und Gewinnungsprozesses abhängig gemacht werden sollten. 10/11


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