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  Lambda-/Klopfsensor (Dieselmotor)







Man sollte nie 'nie' sagen und auf den ersten Blick hört es sich auch verrückt an, einen Dieselmotor mit einem Klopfsensor auszustatten. Eigentlich haben wir gelernt, dass der Diesel quasi immer klopft. Dann brauchen wir das auch nicht durch einen Sensor zu erfassen, oder? Und doch tut genau das die Fa. Delphi. Unter dem Stichwort 'Nullmengenkalibrierung' wird während des Motorlaufs ermittelt, ab wann genau die wirksame Einspritzmenge eines Zylinders beginnt. Man testet also durch langsame Steigerung der Einspritzmenge von Null an von Zeit zu Zeit der Reihe nach bei jedem einzelnen Zylinder, ab wann der zu arbeiten beginnt. Etwas weniger, das ist dann die Nullmenge, zu der im normalen Fahrbetrieb die dem Kennfeld zu entnehmende addiert werden muss.

Wir sagen zwar 'Einspritzmenge', die einzige Möglichkeit des Steuergeräts, diese zu beeinflussen, ist nach Berücksichtigung der fertigungsbedingten Toleranzen (Injektor-Mengenabgleich) aber die Einspritzdauer. Übrigens kommen die anderen CR-Hersteller ohne Klopfsensor aus, weil sie z.B. bei Schubabschaltung zylinderweise so lange anreichern, bis ein messbarer Schub durch den Bezugsmarkengeber verzeichnet wird. Die Einspritzdauer kurz davor speichert das Steuergerät auch hier als Nullmenge ab.

Bisher haben wir also die Wirkung einer bestimmten Einspritzmenge geprüft. Und wozu braucht ein Dieselmotor jetzt eine Breitbandsonde? Dabei werden zur noch genaueren Einhaltung der Abgasvorschriften zusätzliche, für das Abgas wirksame Systeme während der Fahrt mit geprüft. Nehmen wir z.B. die Abgasrückführung. Ein Fehler hier hat u.a. Folgen für den NOX-Gehalt im Abgas. Zusammen mit anderen Messwerten und dem der Breitbandsonde merkt das jetzt das Steuergerät. Es kann bei langfristigen Veränderungen von neuen Grundwerten ausgehen (adaptives Lernen) oder bei Überschreitung von Toleranzen Fehler setzen. 09/09



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