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Lage des Triebwerks



Aufgabe

Die Triebwerk-Anordnung soll u.a. folgende Punkte berücksichtigen:
- Schwerpunkt weit vorne (unempfindlich gegen Seitenwind)
- niedrige Fronthaube für geringen Luftwiderstand
- gleichmäßige Gewichtsverteilung (Fahrwerksgüte)
- möglichst viel optimal nutzbaren Raum
- Motor gut zugänglich
- guter Geräuschkomfort

Funktion

Man bezeichnet einen längs liegenden Frontmotor mit Antrieb über die Kardanwelle zur Hinterachse als Standardantrieb, obwohl heute die meisten Fahrzeuge Frontantrieb und der erste Wagen von Carl Benz Heckmotor hatte. Er hat die Massenmotorisierung eingeleitet.
Als Sonderbauform existiert noch der Transaxle-Antrieb. Der Motor ist vorne längs eingebaut und das Getriebe hinten. Dabei kann die Kupplung am Motor oder am Getriebe angeordnet sein. Auch Fahrzeuge mit Standardantrieb können eine ausgeglichene Gewichtsverteilung erreichen (z.B. durch Platzierung der Batterie im Kofferraum).
Sonderbauform Mittelmotor-Prinzip:
Ein meist hinten vor der Hinterachse längs oder quer eingebauter Mittelmotor soll eine aerodynamisch einwandfreie Fronthaube ermöglichen, bei widrigen Wetterverhältnissen die Antriebsachse belasten und für ein neutrales Fahrverhalten sorgen. Dies wird auch erreicht. Allerdings sind Dreher bei hoher Kurvengeschwindigkeit auch schwerer beherrschbar, z.B. weil alle Massen sehr nahe an der Hochachse konzentriert sind. Hauptargument gegen beide Sonderbauformen:
Ein neutrales Kurvenverhalten kann heute durch gezielte Maßnahmen am Fahrwerk und Gewichtverlagerung ohne diese aufwendige und nutzbaren Raum kostende Technik erreicht werden.

Sonstige Bauformen

- Standardantrieb mit Motor auf/hinter der Vorderachse,
- Frontantrieb mit längsliegendem Motor vor/hinter der Vorderachse,
- Hinterradantrieb mit quer liegendem Motor hinter der Hinterachse,
- Mittelmotor mit längsliegendem Motor, Getriebe vor/hinter der Hinterachse.

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