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  Kardanwelle



Kardangelenk nach Gerolamo Cardanos Erfindung 1548

Frontmotor/Heck-Vierradantrieb oder Heckmotor/Vierradantrieb

Die Kardanwelle wird immer dann gebraucht, wenn ein vorne angeordneter Antrieb ausschließlich oder zusätzlich die Hinterachse antreiben soll. Er kann auch nötig sein, wenn der Heckmotor zusätzlich mit der Vorderachse verbunden werden soll. Beim sogenannten Standardantrieb verbindet die Kardanwelle den Getriebeausgang durch einen Tunnel mit dem hinteren Achsantrieb. Bei der starren Hinterachse sind ein Schiebestück und zwei um 90° versetzt angeordnete Kreuzgelenke nötig, um die Vertikalbewegung der Achse auszugleichen.

Bei der Starrachse sind mehr Gelenke nötig

Zunächst gehen wir von einem hinteren Achsantrieb aus, der mit dem Wagenboden verbunden ist (Einzelradaufhängung). Hierbei müssen keine großen Vertikalbewegungen ausgeglichen werden. Eine einfache Wellenverbindung, manchmal sogar mit Trockengelenken ohne Schiebestück, würde ausreichen. Im Fall des permanenten Allradantriebs (Bild 2) wurde offensichtlich wegen der unterschiedlichen Bewegungen der Motor/Getriebe-Einheit und des Achsantriebs mehr Aufwand getrieben.
Beim PKw beginnt die Kardanwelle am Getriebe meist mit einem Trockengelenk, geht gerade bis zu einem Mittellager, um dann über zwei Kreuzgelenke die Hinterachse anzutreiben. Bei älteren Fahrzeugen mit einfachem Fahrwerk kann sie in diesem Bereich sogar mit einem Rohr umhüllt sein, das die Vortriebs- und Bremskräfte der Hinterachse auf das Mittellager überträgt. Teile der Kardanwelle gehören dann zu den ungefederten Massen.

Kardanwellen bei Motorrad, Lkw, Landmaschine, Achterbahn

Bei Längsmotor mit zuschaltbarem Frontantrieb geht die Kardanwelle auch vom Getriebeausgang zur Vorderachse. Bei Nutzfahrzeugen kann noch eine zweite Hinterachse damit angetrieben sein. Eine solche Welle ohne Schiebestück ist oben dargestellt. Bei Landmaschinen kommt sie als Verbindungselement zwischen Antrieb und Maschinen vor, ja sogar der Mehrfachlooping auf der Kirmes kommt nicht ohne sie aus. Das Wort 'Kardan' deutet also zu Recht auf die universelle Nutzbarkeit dieser Welle hin.
Einst bekannt bei BMW, trat die Kardanwelle ab etwa 1980 ihren Siegeszug durch beinahe alle Motorradmarken an, weil man glaubte, der Markt schreie nach weniger wartungsintensiven Antrieben. Zusätzlich schien sie auch noch ideal zur Einarmschwinge zu passen. Doch die Ernüchterung hat die Motorradbranche inzwischen eingeholt, legt man (außer bei Cruisern) inzwischen wieder mehr Wert auf geringes Fahrzeuggewicht. 09/08




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