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Niederflurbus



Aufgabe

Busse sollen einen leichten Einstieg besonders auch für Behinderte ermöglichen. Trotz möglicher Neigetechnik über eine evtl. vorhandene Luftfederung soll er einen durchgängig niedrigen Boden aufweisen. Dies bringt auch leichte Vorteile für die Bauhöhe und den Luftwiderstand.

Funktion

Damit es niemand falsch versteht, der oben gezeigte Antrieb lässt den Bus in Bild 1 nach rechts und Bild 2 nach links vorwärts fahren. Auf den zur Seite geklappten Sechszylinder-Reihenmotor folgen nach vorne im Kraftfluss der Drehmomentwandler und das Automatikgetriebe. Um die Einfederung der in diesem Fall von hinten angetriebenen Starrachse weiterhin aufrecht zu erhalten, ist dann eine kurze Kardanwelle erforderlich. Ein vergleichsweise kleines Tellerrad erhöht die Bodenfreiheit. Die für einen Stadtbus nötige starke Untersetzung wird durch Außenplaneten ermöglicht.

Für die Konstruktion kommen dem Stadtbus der kurze Radstand und - damit verbunden - die großen Überhänge vorne und vor allen Dingen hinten zugute. Hier ist dann ausreichend Platz. Es bleibt sogar beim Niederflurprinzip, wenn er noch verlängert wird. Das bedeutet, dass ein Gelenkbus seinen Antrieb im allerletzten Teil hat. Wie sollte man sonst auf niedrigem Boden durch den ganzen Bus gehen können?

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