E-Mail


A    B    C    D    E    F    G    H    I    J    K    L    M    N    O    P    Q    R    S    T    U    V    W    X    Y    Z
Mobiles

Buchladen
Prüfungen/Tests

Radwechsel (Sim.)
Kraftstoff sparen
Geschichte
Formelsammlung
Reisen


Ganz neu ...

Ganz neu ...


Achsantrieb
Hinterachsantrieb
Frontantrieb (class.)
Vorderer Achsantrieb
Kegel- und Tellerrad
Hypoidantrieb 1
Hypoidantrieb 2
Ausgleichsgetriebe
Differenzialsperre 1
Differenzialsperre 2
Differenzialsperre 3
Selbstsperrend 1
Selbstsperrend 2
Frontantrieb (quer) 1
Frontantrieb (quer) 2
Frontantrieb (quer) 3
Frontantrieb (längs) 1
Frontantrieb (längs) 2
Frontm.-Heckantrieb 1
Frontm.-Heckantrieb 2
Frontm.-Heckantrieb 3
Heckm.-Heckantrieb
Mittelmotor
Transaxle
Außenplaneten
Smart-Antrieb (VA)
Smart-Antrieb (SA)
Lage des Triebwerks
Niederflurbus
Zugkraft-Diagramm
Allradantrieb
Allrad-Geschichte 1
Allrad-Geschichte 2
Allrad-Geschichte 3
Allrad-Geschichte 4
Allrad-Geschichte 5
Allrad-Geschichte 6
Allrad-Automatik
Allrad-Längsmotor 1
Allrad-Längsmotor 2
Allrad-Längsmotor 3
Allrad-Quermotor 1
Allrad-Quermotor 2
Allrad-Heckmotor
Robson-Zusatzantrieb
Seilwinde
Ferrari FF
Bosch Hydro Drive
Ausgleichssperre
Viskokupplung
Torsen-Differenzial 1
Torsen-Differenzial 2
Elektr. Differenzialsperre
Verteilergetriebe 1
Verteilergetriebe 2
Verteilergetriebe 3
Verteilergetriebe 4
Gelenkwellen 1
Gelenkwellen 2
Gelenkwellen 3
Kardanwelle
Doppelkreuzgelenk
Gl.-Verschiebegelenk
Kreuzgelenk
Kreuzgelenk (Arbeiten)
Kugelgelenk
Trockengelenk 1
Trockengelenk 2
Antriebskette

Kraft
Drehmoment
Kolbenkraft

Achsantrieb 1
Achsantrieb 2
Achsantrieb 3
Achsantrieb 4
Achsantrieb 5
Achsantrieb 6
Achsantrieb 7
Achsantrieb 8
Achsantrieb 9
Achsantrieb 10
Achsantrieb 11
Achsantrieb 12
Achsantrieb 13
Achsantrieb 14
Achsantrieb 15



  Frontantrieb längs zuschaltbar




Aufgabe

Der Standardantrieb wurde im Laufe der Geschichte als erster zum Allrad entwickelt. Da war er noch am weitesten verbreitet. Ein Vierganggetriebe galt z.T. noch als Luxus. So wurde eine einfache Möglichkeit geschaffen, zusätzlich zu den beiden Hinterrädern auch noch die Vorderräder anzutreiben. Da dies nur in schwerem Gelände nötig war, fiel das pflichtgemäße Ausschalten auf griffiger Straße nicht schwer.





Funktion

Am Ausgang des Vierganggetriebes wird ein Verteilergetriebe mit Zahnradtrieb (Bild) oder Kettentrieb angeflanscht. Die Kardanwelle wird entsprechend verkürzt. Dieser Antrieb ist zuschaltbar, wenn man die Schaltmuffe nach links bewegt. Vom unteren Ausgang geht es nach links über eine zweite Kardanwelle zur (starren) Vorderachse. Diese erhält den gleichen Achsantrieb wie hinten, allerdings mit dem Tellerrad auf der anderen Seite. Bei Bedarf konnten hier noch Ausgleichssperren eingebaut werden.


Ein Problem tauchte noch auf. Meist reichte die Zugkraft des Motors nicht aus, um das Fahrzeug aus schwerem Gelände zu befreien. Dies umso mehr, je besser die Traktion aller vier Räder war. Deshalb wurde das Verteilergetriebe zu einem Zweiganggetriebe ausgebaut. Bitte beachten Sie, dass die beiden Räder auf der Hauptwelle Losräder sind. Daraus ergab sich:
Schaltmuffe nach links - Geländeuntersetzung (Allrad)
Schaltmuffe Mittelstellung - nur Hinterradantrieb
Schaltmuffe nach rechts - Normaluntersetzung (Allrad)

Um den höheren Kraftstoffverbrauch eines Allradfahrzeugs etwas zu senken und auch die zusätzlichen Getriebe zu schonen, erhielten die vorderen Antriebswellen eine 'Lock/Unlock'-Stellung. Man konnte also von Hand die Antriebswellen von den Rädern abkoppeln. Aber wehe, wenn man vor der Einfahrt in schwieriges Gelände vergessen hatte, die Antriebswellen vorne auf 'Lock' zu stellen ...
Später wurden diese teilweise durch vordere Antriebswellen mit einem Freilauf ersetzt.




kfz-tech.deImpressumStichwortverzeichnis