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  Reinigung - Partikelfilter



Das oben abgebildete System hilft ein Problem beheben, das Eigner moderner Dieselmotoren noch vermehrt umtreiben könnte. Diese Motoren sind zwar schön sparsam, bergen aber Reparaturkosten-Risiken. Nur mal so ganz nebenbei erwähnt kann sich der Austausch von vier Injektoren auf schlappe 2.800 Euro addieren, Werkstattkosten nicht mitgerechnet.

Hier aber soll es um den Partikelfilter gehen. Der ist irgendwann fällig, wenn das System mehrmals eine Regeneration versucht hat und der Differenzdruck trotzdem nicht entscheidend reduziert werden konnte. Der Partikelfilter ist schlicht verstopft, nicht mit Ruß bzw. Partikeln, sondern mit Asche.

Da helfen auch die neuen aschearmen Motoröle nicht entscheidend, irgendwann ist eine Reparatur fällig. Natürlich gibt es dazu Angaben von 100.000 bis 200.000 km, beim Lkw wohl deutlich mehr. Aber diese Angaben sind reichlich grob, denn sie hängen u.a. von der Einsatzart ab.

Immer dann droht Ungemach, wenn die Fahrstrecke so kurz und die im Abgastrakt erreichte Temperatur zu gering für z.B. eine vollständige Regeneration ist. Der früher für Taxifahrer so wichtige Grund ist dahin, wegen dem geringeren Verschleiß bei häufigem Kaltstart Diesel zu fahren. Mit Partikelfilter nimmt das der Diesel mehr übel als der Benziner.

Der Partikelfilter sollte in jedem Fall ausgebaut und Versuche der Werkstatt vermieden werden, durch eine Art Dauer-Regeneration Erfolge zu erzielen. Möglich ist natürlich der Austausch des Partikelfilters, den es mit Blick auf halb so hohe Kosten wie oben geschildert oder mehr zu vermeiden gilt. Systeme mit Additiv-Tank z.B. von PSA kommen in den Nutzen günstigeren Austauschs ab Werk.

Austausch kann es auch bei der Reinigung von Partikelfiltern ohne Additivsystem geben, wobei 80 Prozent der Kosten oder mehr eingespart werden können. Zur Wahl des jeweils richtigen Verfahrens gehört Erfahrung und immer wieder die Rückkopplung z.B. durch Gewichtsvergleich, ob die Reinigung wirklich erfolgreich war. Dass sich hier viele schwarze Schafe tummeln, die auch vor der absichtlichen Zerstörung des Partikelfilters nicht zurückschrecken, kann man sich denken.

Was aber hat es mit dem oben gezeigten Systems auf sich. Bei Puritech hält man nicht so viel von Brennorgien, die im Übrigen auch die Substanz gefährden können, sondern setzt auf Druckluft. Aber nicht einfach so mit hohem Druck von der einen und der anderen Seite, sondern man betont die Feinheit des Strahls und setzt zusätzlich auf die Impulstechnik.

Klar ist ja wohl auch, dass man bis zum Boden eines jeden einseitig verschlossenen Kanals alle Asche herausholen muss. Man verspricht in diesem Fall, sogar verdichtete Asche herauszuholen. Hinzu kommt, dass dies mit dem oben abgebildeten System in der Werkstatt des Filterausbaus in maximal 60 Minuten geschehen kann. Der Partikelfilter soll am Ende nahezu neuwertig sein. 11/14



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