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  Offener Partikelfilter




Aufgabe

Der Partikelfilter wird hauptsächlich bei der Nachrüstung von Dieselfahrzeugen eingesetzt. Dabei muss meist ein zusätzlicher Platz für ihn gefunden werden, weil er kein anderes Teil der Abgasanlage ersetzt. Es ist geplant, dass in Deutschland für seine Montage eine gewisse Steuerbefreiung wirksam wird. Diese ist mit Recht geringer als bei Neufahrzeugen, kann doch im Regelfall nur von einer Regeneration von 30 bis 50% ausgegangen werden. Beim Hausarzt auf dem Land, der alle 30 Minuten knapp 5 Kilometer weiter und nie mit dem Auto in Urlaub fährt, kann sie gegen Null gehen.

Funktion

Zunächst sollte erwähnt werden, dass bei einem offenen System im Gegensatz zu einem geschlossenen das Abgas nicht durch einen Filter strömen muss. Es gibt durchgehende Kanäle, die nur durch bestimmte Öffnungen bzw. abweisende Blechspitzen die im Abgas enthaltenen Partikel (besonders die kleinen!) dazu verleiten sollen, sich im Vlies unter- und oberhalb der Kanäle abzusetzen. In jedem Fall kann der Partikelfilter nicht verstopfen. Es gibt aber auch keine Gewissheit, dass mit dem Abgas nicht deutliche Partikelanteile in die Umwelt gelangen.
Dies gilt umso mehr, als die Frage der Regeneration völlig dem Zufall bzw. den Fahrbedingungen überlassen ist. In der Regel sollten die im Vlies abgelagerten Partikel alle 500 - 1000 km abgebrannt werden. Das ist aber nur bei besonderen Fahrbedingungen möglich, z.B. bei Autobahnfahrt mit höherer Last. Wird also ein Fahrzeug fast ausschließlich im Stadtverkehr mit Abgastemperaturen unter 200°C bewegt, dann fallen u.U. nicht nur eher mehr Partikel an, es kommt auch nicht zur Regeneration.
Einem Fahrzeug mit geschlossenen Filtersystem sagt man nach, dass seine Abgase den Auspuff sauberer verlassen als es die angesaugte Luft war. Dies gilt mit Sicherheit nicht für die offene Lösung. Bei einem Diesel-Verkaufsanteil jährlich von 44% in Deutschland und 48% in Europa ist diese Maßnahme allerdings besser als gar nichts.



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