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  Partikelfilter


 

   


Hier ist er endlich einmal in voller Größe zu sehen. Es kommt vor, dass das gleiche Trägermaterial wie beim Katalysator auf Keramikbasis verwendet wird. Im Gegensatz zu diesem ist jedoch die Durchlässigkeit zwischen den Kanälen entscheidend. Während beim Katalysator alle Kanäle offen bleiben, muss beim Partikelfilter jeder entweder an der einen oder an der anderen Seite verschlossen werden. Auch haben die Kanäle nicht unbedingt einen gleichmäßigen Querschnitt, sondern laufen zum Ende hin konisch zu, um mehr zu filterndes Material ansammeln zu können. Inzwischen werden auch Sintermetalle als Trägerwerkstoff verwendet. Das Abgas muss also definitiv den (porösen) Stoff durchdringen. Wenn die ersten Festbestandteile die Öffnungen noch etwas verstopfen, erreicht der Partikelfilter seine größte Rückhaltewirkung.

Das bedeutet aber, die Kanäle werden zur sicheren Durchlässigkeit auf jeden Fall größer und länger als unbedingt nötig ausgelegt. Der Partikelfilter darf auf keinen Fall verstopfen. Und doch nimmt der Durchströmwiderstand mit der Zeit zu. Anscheinend hinterlässt das Regenerieren doch Aschereste, die der Partikelfilter nicht los wird. Der Austausch bei 100.000 bis 200.000 km kann teuer werden. Es gibt aber schon Spezialfirmen, die den vorhandenen Filter im ein- oder ausgebauten Zustand regenerieren. Achten Sie darauf, dass nachher ein bestimmter Grenzwert für den Durchströmwiderstand garantiert wird.

Die Zuordnung z.B. zur Euro-4-Norm betrifft alle Abgase (z.B. auch Stickoxide). Dabei ist es unwichtig, ob ein Partikelfilter vorhanden ist oder nicht. Wenn ein Fahrzeug insgesamt der Euro-4-Norm zugeordnet wird, so kann es bei einzelnen Schadstoff-Komponenten auch Euro 5 erreichen. Umgekehrt können Fahrzeuge nach Euro 4 ohne Partikelfilter z.B. beim Beschleunigen noch ganz kräftig rußen. Trotzdem kann man offensichtlich entgegen manchen Meldungen wohl davon ausgehen, dass diese Abgase keine zusätzlichen Schadstoffe (wie z.B. Dioxin) enthalten. 11/12




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