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Aufgabe

Die ersten Tests von lambdageregelten Motoren wurden mit einer Starttemperatur von +20°C durchgeführt. Inzwischen beginnt man wesentlich realistischer bei Minusgraden. Dies stellt im Hinblick auf die in dieser Phase nötige leichte Anfettung höhere Anforderungen an die Ansprechzeit von Katalysator und Lambdasonde. Reicht eine Leerlaufanhebung (für meist 5 bis zu 20 Sekunden) nicht aus, um diese zu verbessern und die in der Kaltlaufphase besonders häufig auftretenden CO- und HC-Werte schneller in den Griff zu kriegen, gibt es als Alternative die Sekundärlufteinblasung.

Funktion

Direkt nach dem Start wird gefilterte Luft von dem elektrischen Luftgebläse (Sekundärluftpumpe) dem Ansaugtrakt entnommen und über ein elektrisches Umschaltventil, das gleichzeitig vom Steuergerät geöffnet werden muss, dem Abgassystem je nach Temperatur für bis zu 2 Minuten zugeführt. Das (manchmal noch elektropneumatische) Umschaltventil ist nötig, um das Gebläse vor der Temperatur und dem Druck des Abgases zu schützen. Nicht Abgasrückführung ist das Ziel, sondern Frischlufteinblasung, die den Katalysator und die Lambdasonde(n) deutlich erwärmt. Hilfreich ist die ohnehin vorhandene Anfettung bei Kaltlauf, deren ungünstige Abgase durch die Zusatzluft ebenfalls reduziert werden.
Innerhalb eines OBD-Systems wird die Sekundärlufteinblasung von Zeit zu Zeit (sporadisch) überprüft.

Anmerkung

Sekundärlufteinblasung gibt es auch bei Motorrädern. Hier wird aber nicht unbedingt der Katalysator erwärmt, sondern die Abgase aus messtechnischen Gründen verdünnt.


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