Im Ausstoßtakt soll das verbrannte Gemisch möglichst vollständig und mit geringen Verlusten den Zylinder verlassen.
Auch er dauert, wie der Ansaugtakt, länger als eine halbe Umdrehung der Kurbelwelle. Er beginnt vor dem unteren Totpunkt durch Öffnen des Auslassventils und endet durch die Ventilüberschneidung nach dem oberen Totpunkt (OT). Das verbrannte Gemisch wird möglichst früh zur Abgasanlage hin bewegt. Am Ende soll die sehr große Geschwindigkeit der Altgase helfen, die neuen Frischgase anzusaugen.
Wenn die Frischgase den Raum bis zum Auslassventil gefüllt haben, sollte dieses eigentlich schließen. Dies funktioniert aber nur in im Drehzahlbereich des maximalen Drehmoments vollkommen. Immer gleiche Ventilöffnungswinkel vorausgesetzt, kehrt unterhalb dieses Drehzahlbereiches das Frischgas schon wieder um, während oberhalb zu wenig davon angesaugt wird.
Maximale Temperatur: bis 900°C (Benzinmotor), bis 700°C (Dieselmotor),
Druck: 5 bis 3 bar (Benzinmotor), etwas höher (Dieselmotor).
| Das meiste Öl, das aus dem Ölsumpf in den Verbrennungsraum gelangt, geht während des Ausstoßtaktes verloren. |