Der Arbeitstakt soll in einem nach allen Seiten abgedichteten Brennraum für möglichst frühen und rasch ansteigenden Verbrennungsdruck sorgen, der über Kolben und Pleuel auf die Kurbelwelle übertragen wird.
Er beginnt eigentlich, wenn im Verdichtungstakt eingespritzt (Dieselmotor) oder der elektrische Zündfunke das Gemisch gezündet (Benzinmotor) wird. Dies geschieht bei Leerlaufdrehzahl meist kurz vor OT und bei hoher Drehzahl etwa bei bis zu 30° (Dieselmotor) oder 60° (Ottomotor) vor OT. Der größte Druckanstieg oberhalb des Kolbens erfolgt in jedem Fall nach OT. Die gewonnene Arbeit muss wesentlich höher sein als die in den anderen drei Takten geleistete.
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